Unsachlich wie immer
Auch Alice Schwarzer musste sich wohl notgedrungen mit dem Thema das Amoklaufs in Winnenden auseinandersetzen (gefunden via RA Melchior). Und sie hat wohl auch Recht damit, wenn sie auf die auffällig hohe Zahl an weiblichen Opfern hinweist. Vielleicht wäre es bezüglich dieses Amoklaufs auch richig eben nicht auf “Killerspiele” und die Waffenvernarrtheit des Vaters zu gucken, sondern die besondere Opferwahl genauer in den Blick zu nehmen. Vielleicht würde dann auch herauskommen, dass weder die verfügbaren Waffen noch die “Killerspiele” Auslöser für den Amoklauf waren, sondern bestenfalls tatfördernde Einflüsse – wobei das hinsichtlich der “Killerspiele” schon mehr als fraglich ist.
Wie von Frau Schwarzer gewohnt, muss sie aber noch eine Breitseite gegen die Männer loswerden. Das gipfelt dann in einer ersichtlich falschen und eindeutig diskriminierenden Aussage der wehrten Frau Gleichberechtigung.
Tim K. befand sich seit seiner Musterung in psychiatrischer Behandlung, er hatte die Therapie jedoch nach fünf Sitzungen abgebrochen. Der 17-Jährige soll “Depressionen” gehabt haben. Wir alle kennen depressive Frauen. Morden sie? Nein, höchstens sich selbst.
Und vielleicht ihre Kinder? Seit wann sind denn alle Mörder Männer? Oder begehen Frauen nur keinen Mord, wenn sie unter Depressionen leiden?
Was die Trends und Zahlenverhältnisse angeht, hat sie m. W. schon recht: Der Suizid von Männern ist typischerweise gewalttätiger und fremdschädigender als jener von Frauen. Auch bei der Gewaltkriminalität holen Mädchen und Frauen zwar inzwischen etwas auf, erreichen aber bei weitem noch nicht den Anteil männlicher Gewalttäter.
klar – Männer führen weitgehend unbestritten. Zu behaupten, dass (depressive) Frauen nicht morden, ist aber nun gänzlich falsch. Und Frau Gleichstellung tendiert doch dazu, solche merkwürdigen Behauptungen in die Welt zu posaunen.
Diskriminierend ist auch nicht der Hinweis auf klare Zahlen, sondern zum einen die Behauptung nur Männer seinen (despressive) Mörder und zum anderen die tendenziöse Behauptung, alles liege an dem gesellschaftlichen Männlichkeitsbild. Sie macht genau das, was sie den Männern immer vorwirft: verallgemeinernde Behauptungen über das andere Geschlecht.
Nebenbei: Immer wieder interessant ist es, sich mit Anhängern der Dame zu unterhalten und sie zu fragen, warum es denn keine Diskrimierung sei, Männerwitze u.ä. zu erzählen.
Alice Schwarzer kann man doch seit ihrer Werbung für BLÖD sowieso nicht mehr ernst nehmen.
Wen kümmert es also, was diese Frau sagt?
Leicht OT: Aber hier ist noch so eine humorlose und gleichzeitig, naja “schlichte” Person. Letzte Kommentare auf Seite 2.
Und
StubenarrestHausverbot hat sie mir auch angedroht.