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	<title>legalthoughts &#187; Unsinniges</title>
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	<description>Juristisches und anderer Unsinn</description>
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		<title>Zuverlässigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 08:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Verspätung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuverlässigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, auf die würde man sich gerne Verlassen können. Die Öffnungszeiten der Post zum Beispiel. Die Abfahrtszeiten der Bahn gehören auch dazu. Die Abfahrt der 61/62-Busse am Bahnhof in Kiel. Seit Monaten kommen sie nahezu jedes Mal zu spät, wenn ich morgens zur Uni will. Aber immerhin hat die Verspätung System. So stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, auf die würde man sich gerne Verlassen können. Die Öffnungszeiten der Post zum Beispiel. Die Abfahrtszeiten der Bahn gehören auch dazu. Die Abfahrt der 61/62-Busse am Bahnhof in Kiel. Seit Monaten kommen sie nahezu jedes Mal zu spät, wenn ich morgens zur Uni will.<br />
Aber immerhin hat die Verspätung System. So stand ich heute im Sophienhof und stellte fest, dass mein Bus seit 2min weg sein sollte. Also bin ich in aller Seelenruhe zur Haltestelle getrottet &#8211; und siehe da: Die 62 kommt gerade mit den erwarteten 4-6min Verspätung an. Auch eine Form von Zuverlässigkeit. </p>
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		<title>De-(Mail)</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 19:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[generieren &#8211; degenerieren stabilisieren &#8211; destabilisieren montieren &#8211; demontieren Mail &#8211; Demail Gefunden im golem-Forum. Irgendwie bestätigt mich das in meiner Meinung über die Demokratie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span id="intelliTxt">generieren &#8211; <strong>de</strong>generieren<br />
stabilisieren &#8211; <strong>de</strong>stabilisieren<br />
montieren &#8211; <strong>de</strong>montieren<br />
Mail &#8211; <strong>De</strong>mail </span></p></blockquote>
<p><span>Gefunden im <a href="http://forum.golem.de/read.php?32819,1781667,1781667#msg-1781667" target="_blank">golem-Forum</a>. Irgendwie bestätigt mich das in meiner Meinung über die <strong>De</strong>mokratie <img src='http://www.legalthoughts.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Selbstreflektion der Polizei</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 14:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wer Polizeibeamte angreift, muss wissen, dass er mit mindestens einem halben Jahr Gefängnis bestraft wird“, fordert Richter. Quelle: GdP.de via SportRecht Die Polizei fordert ja immer mal wieder gerne ein eigenes Sonderrecht. Beispielhaft ist dafür wohl die in der Bevölkerung verbreitete, aber in Wirklichkeit nicht existente Beamtenbeleidigung. Gut, deren Einführung als eigenen Straftatbestand fordert nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Wer Polizeibeamte angreift, muss wissen, dass er mit mindestens einem halben Jahr Gefängnis bestraft wird“, fordert Richter.<br />
<span style="font-size: 10px;";>Quelle: <a href="http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_GdP-NRW_Bundesligapause_fuer_neues_Sicherheitskonzept_der_Polizei_nutzen?open&#038;l=DE&#038;ccm=300010">GdP.de</a> via <a href="http://sportrecht.wordpress.com/2009/05/25/gewerkschaft-der-polizei-fordert-neues-sicherheitskonzept-und-mindeststrafe/">SportRecht</a></span></p></blockquote>
<p>Die Polizei fordert ja immer mal wieder gerne ein eigenes Sonderrecht. Beispielhaft ist dafür wohl die in der Bevölkerung verbreitete, aber in Wirklichkeit nicht existente Beamtenbeleidigung. Gut, deren Einführung als eigenen Straftatbestand fordert nun wirklich niemand mehr. Aber nun soll plötzlich der Angriff auf einen Polizeibeamten unter Mindeststrafe gestellt werden? Moment mal!<span id="more-444"></span></p>
<p>Sind Polizisten plötzlich mehr wert als andere Menschen, damit eine solche Differenzierung möglich ist? Ich glaube kaum. Es gehört für die Polizisten tatsächlich gerade zu dem Risiko ihres Berufes, mit Gewalt und auch schwerer Gewalt konfrontiert zu und Opfer derselben zu werden. Die GdP will dies selbstverständlich ablehnen, Polizisten sind auch nur normale Arbeitnehmer, die keinerlei Risiko unterliegen dürfen.</p>
<p>Es käme ja schließlich auch keiner auf die Idee, den § <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/309.html" target="_blank" title="&sect; 309 StGB: Mi&szlig;brauch ionisierender Strahlen">309</a> StGB (Mißbrauch ionisierender Strahlung; <strong>die</strong> wichtigste Norm schlechthin) dahingehend zu modifizieren, dass der Einsatz gegen AKW-Mitarbeiter mit einer höheren Strafe sanktioniert wird. Oder die Strafbarkeit der §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/306f.html" target="_blank" title="&sect; 306f StGB: Herbeif&uuml;hren einer Brandgefahr">306f</a>f StGB bei der Schädigung von Feuerwehrangehörigen zu erhöhen.</p>
<p>Aber als Kompromis kann man der GdP ja mal eine &#8220;Gegennorm&#8221; vorschlagen. Polizeibeamte, die einen Bürger rechtswidrig behandeln (Diskussionsspielraum), werden mit mindestens einem Jahr Haft bestraft. Die höhere Strafandrohung ergibt sich daraus, dass die Beamten eine ihnen obliegende Fürsorgepflicht verletzen und der Bürger sich idR nicht effektiv gegen polizeiliche Handlungen wehren kann.</p>
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		<title>Die freiheitlich-demokratische Grundordnung</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2009/04/die-freiheitlich-demokratische-grundordnung/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 09:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[FDGO]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[ist wohl irgendwie das, was unsere Gesellschaft nach weit überwiegender Ansicht auszeichnen soll. Sie dient als maßgebliches Argument für die Reichweite der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Auch die informationelle Selbstbestimmung soll irgendwie tragendes Element sein. Das halte ich auch für völlig richtig so. Aber ist irgendjemandem mal aufgefallen, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung absolut nichts über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist wohl irgendwie das, was unsere Gesellschaft nach weit überwiegender Ansicht auszeichnen soll. Sie dient als maßgebliches Argument für die Reichweite der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Auch die informationelle Selbstbestimmung soll irgendwie tragendes Element sein. Das halte ich auch für völlig richtig so. Aber ist irgendjemandem mal aufgefallen, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung absolut nichts über das Rechtsstaatsgebot sagt?<span id="more-410"></span></p>
<p>Ok, eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ist schwer ohne Rechtsstaatlichkeit vorzustellen. Dennoch finde ich es bezeichnent, dass das wichtigste politisch-juristische Merkmal unserer Gesellschaft so wenig benannt wird. Die Demokratie ist nichts wert ohne Rechtsstaatlichkeit. Auch Freiheitlichkeit ist nichts wert ohne einen Rechtsstaat, der diese schützt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>10-Finger-Tippen</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2008/09/10-finger-tippen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 20:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>

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		<description><![CDATA[.. kann ich noch immer nicht. Habs immer mal wieder mit irgendwelchen genialen Programmen versucht zu lernen. Irgendwie war da aber der Wille es durchzuziehen etwas zu gering ausgeprägt. Jetzt kam ich grade auf eine geniale Idee. Der Hintergrund: Vor Kurzem habe ich alle Tasten meiner doch schon etwas betagten Tastatur abgenommen, gesäubert und wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.. kann ich noch immer nicht. Habs immer mal wieder mit irgendwelchen genialen Programmen versucht zu lernen. Irgendwie war da aber der Wille es durchzuziehen etwas zu gering ausgeprägt. Jetzt kam ich grade auf eine geniale Idee.</p>
<p>Der Hintergrund: Vor Kurzem habe ich alle Tasten meiner doch schon etwas betagten Tastatur abgenommen, gesäubert und wieder eingesetz. Dabei habe ich &#8220;m&#8221; und &#8220;n&#8221; vertauscht. Seitdem vertippe ich mich immer bei diesen beiden Tasten, wenn ich hingucke. Wenn ich dagegen blind tippe, schreibe ich &#8211; weitgehend &#8211; fehlerfrei.</p>
<p>Die Idee: Ich vertausche einfach alle Tasten. Damit bin ich gezwungen, nur noch blind zu schreiben und mir die Tasten einzuprägen.</p>
<p>Da fehlt zwar noch die perfekte 10-Finger-Haltung und -Koordinierung. Aber das kann ja noch werden. Wichtig ist vor allem, dass ich mir die Tasten wirklich mal einprÃ¤ge..</p>
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		<title>Glühbirne ade?</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2008/06/gluhbirne-ade/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 12:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission will nun &#8211; natürlich aus Gründen des Umweltschutzes &#8211; die Glühbirne verbieten (Link). Schon ab nächstem Jahr sollen schrittweise nur noch umweltverträgliche Leuchtmittel verkauft werden dürfen. Gerade für Deutschland klingt das Konzept &#8220;Stromsparen&#8221; ja recht einleuchtend. Wir geben die Atomkraft auf, müssen bei Öl immer mehr bezahlen und die Kohle verseucht die Umwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission will nun &#8211; natürlich aus Gründen des Umweltschutzes &#8211; die Glühbirne verbieten (<a title="tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/ausland/gluehbirne6.html">Link</a>). Schon ab nächstem Jahr sollen schrittweise nur noch umweltverträgliche Leuchtmittel verkauft werden dürfen. Gerade für Deutschland klingt das Konzept &#8220;Stromsparen&#8221; ja recht einleuchtend. Wir geben die Atomkraft auf, müssen bei Öl immer mehr bezahlen und die Kohle verseucht die Umwelt ganz schön stark &#8211; und sie ist auch irgendwann alle (leider in beiden Bedeutungen von <em>Kohle</em>). Energiesparlampen / -birnen sind da wohl auch ein probates Mittel in den Privathaushalten.</p>
<p>Leider gibt es genug Lampen, in die aufgrund ihrer Größe die Energiespardinger nicht reinpassen oder aber extrem weit herausstehen und so eine einst schöne Lampe (ästhetische Leuchtmittelhaltevorrichtung) zu einer optischen Körperverletzung mutieren lassen. Wird man aber wohl gerade noch mit leben können, wenn man nicht gerade ne Lampe für ne Million gekauft hat.</p>
<p>Aber natürlich werden die Firmen ihre Reklame und Bürogebäudebeleuchtung weiterhin Tag und Nacht an lassen. Wenn sie das mit Energiesparbirnen machen, geht der Stromverbrauch natürlich runter. Effizienter dürfte es aber wohl sein, wenn sie Energiesparbirnen verwenden &#8211; bei Reklame u.ä. wohl eh eher Neonröhren &#8211; und diese Nachts auch noch ausschalten&#8230;</p>
<p>Im Ergebnis aber nicht furchtbar schlimm, oder? Ich gehe mich dann erstmal mit alten, energiefressenden Glühbirnen bis zum Jahr 2050 versorgen um meine nicht wirklich ästhetischen Deckenleuchtmittelhaltvorrichtungen nicht noch mehr verschandeln zu müssen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Outsourcing ./. Ein-Euro-Jobber</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2008/05/outsourcing-vs-ein-euro-jobber/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 08:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorhaben, die Abgeordneten-DiÃ¤ten im Bundestag um weitere 16 % zu erhÃ¶hen, stÃ¶ÃŸt so ziemlich Ã¼berall auf Kritik. Der Verdacht, dass sich die Abgeordneten einfach selbst bedienen liegt nahe, wenn sie Ã¼ber die HÃ¶he ihres SalÃ¤rs selbst entscheiden kÃ¶nnen und es keine Kontrollinstanz dafÃ¼r gibt. Eigentlich der klammheimliche Wunsch eines jeden Arbeitnehmers und der Horror [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vorhaben, die <a title="ErklÃ¤rung: DiÃ¤ten" href="http://www.legalthoughts.de/wp-admin/post-new.php">Abgeordneten-DiÃ¤ten</a> im Bundestag um weitere 16 % zu erhÃ¶hen, stÃ¶ÃŸt so <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5gK_47s2GVGKk061Js5icDwi26urw">ziemlich</a> <a title="heute.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7236510,00.html">Ã¼berall</a> <a title="RP-Online" href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/566069/Bundestag-streitet-um-Diaeten.html">auf</a> <a title="Zeit.de" href="http://www.zeit.de/news/artikel/2008/05/09/2528591.xml">Kritik</a>. Der Verdacht, dass sich die Abgeordneten einfach selbst bedienen liegt nahe, wenn sie Ã¼ber die HÃ¶he ihres SalÃ¤rs selbst entscheiden kÃ¶nnen und es keine Kontrollinstanz dafÃ¼r gibt. Eigentlich der klammheimliche Wunsch eines jeden Arbeitnehmers und der Horror der Arbeitgeber.</p>
<p>Man kÃ¶nnte sich natÃ¼rlich auch nach Alternativen zu diesem unglaublich teuren Parlamentssystem umschauen. <span id="more-36"></span>Da wÃ¤re es zum einen naheliegend, die gesamte Parlamentsarbeit einfach per <a href="http://www.zeit.de/2003/44/Indien">Outsourcing </a>nach Indien oder auf die Phillipinen zu verlagern. CallCenter, die in Asien stehen, sind fÃ¼r die moderne Dienstleistungsbranche ein Segen. Da die dortigen Arbeitnehmer bedeutend weniger verdienen und sich Auftragnehmer des Bundes ja auch nicht an ordnungsgemÃ¤ÃŸe Arbeitsbedingungen halten <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Dumpingl%F6hne-F%FCnf-Euro-Putzen-Bundestag-/588895.html">mÃ¼ssen</a>, passt das eigentlich auch ganz gut zusammen.<br />
Wollen sich unsere Regierung oder besser der ganze Staat als Service-Unternehmen fÃ¼r das Volk (z.B. Berliner Polizei) begreifen? WÃ¤re es da nicht angebracht auch so zu agieren und einfach alles mÃ¶gliche in die HÃ¤nde privater Subunternehmer zu geben? Wahrscheinlich wÃ¼rden sich die Damen und Herren in den indischen Bundestags-Outsourcing-Centern auch zu mindestens den gleichen nichtssagenden Anworten Ã¼berreden lassen, die wir von den hier viel zu teuren Politikern bekommen? Sie wÃ¤ren dabei wahrscheinlich sogar freundlicher und wÃ¼rden uns ihr Dekollete nicht so offensiv prÃ¤sentieren. Man kÃ¶nnte je ein Callcenter fÃ¼r eine Partei beauftragen &#8211; natÃ¼rlich mit privaten Sponsoren. Damit bleiben dann auch die Vorhersehbarkeit des Abstimmungsverhaltens und natÃ¼rlich die UnabhÃ¤ngigkeit gewahrt.</p>
<p>Aber das scheitert wohl daran, dass es einige wenige Bereiche gibt, in denen aktuell noch die Ansicht vorherrscht, ureigenste hoheitliche Aufgaben dÃ¼rften nicht an Private abgegeben werden. Der Begriff ist natÃ¼rlich dehnbar und inhaltlich miÃŸverstÃ¤ndlich. Soweit die Politik tatsÃ¤chlich wie ihr immer wieder vorgeworfen wird reine Lobbyarbeit verrichtet, kann es sich schon dem Grunde nach nicht mehr um eine hoheitliche Aufgabe handeln, die sie da erfÃ¼llen.</p>
<p>Man kann aber natÃ¼rlich auch ganz einfach die ArbeitsplÃ¤tze in Deutschland bestehen lassen. Nur halt billiger. Wie wÃ¤re es denn mit den sog. Ein-Euro-Jobbern? Die dÃ¼rfen zwar nur fÃ¼r Arbeiten eingesetzt werden, die eben regulÃ¤r gar nicht erfÃ¼llt werden. Ob das auch wirklich in der Praxis so geschieht kann aber eigentlich auch dahinstehen, wenn man Ã¼ber die Arbeit der <span style="text-decoration: line-through;">Volksvertreter</span> Bundestagsabgeordneten nachdenkt. Guckt man sich so den Bundestag bei Debatten an, kommt einem schnell der Gedanke, dass die Arbeit dort nicht wirklich von Abgeordneten gemacht wird. Also kann man auch &#8211; so zu sagen pro forma &#8211; Ein-Euro-Jobber hinsetzen, die langweilige und inhaltlich leere Reden halten&#8230;</p>
<p>Stopp! Eigentlich sollten wir doch ganz glÃ¼cklich sein mit der aktuellen Situation. Welches Industrieunternehmen wÃ¼rde denn ein indischen Callcenter-Mitarbeiter oder einen Ein-Euro-Jobber in einen Aufsichtsratsposten oder noch besser einen hochdotierten Beraterposten berufen? Sicherlich kaum eins. Im Grunde nehmen uns die Unternehmen doch schon den grÃ¶ÃŸten Teil der Kosten des Parlaments ab, wenn sie den meisten dort nette zusÃ¤tzliche GehÃ¤lter zahlen. Und das fÃ¼hrt ja nichtmals zu Interessenkonflikten&#8230;</p>
<p>just my 2 cents</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Orientierungshilfen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 13:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht und Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Berliner Polizei scheint ein kleiner AbhÃ¶rskandal gerade noch rechtzeitig verhindert worden zu sein (Berliner Morgenpost, Kanzlei-Hoenig.info). Noch scheint nicht so ganz klar zu sein, wer warum mit und vor allem bei wem da was genau machen wollte. Ein Beispiel fÃ¼r gute Formulierung liefert aber die folgende Aussage: Die PrÃ¼fungsmaÃŸnahmen der PolizeibehÃ¶rde orientierten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Berliner Polizei scheint ein kleiner AbhÃ¶rskandal gerade noch rechtzeitig verhindert worden zu sein (<a href="http://www.morgenpost.de/content/2008/04/28/berlin/959685.html">Berliner Morgenpost</a>, <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/polizisten-bespitzeln-polizisten">Kanzlei-Hoenig.info</a>). Noch scheint nicht so ganz klar zu sein, wer warum mit und vor allem bei wem da was genau machen wollte. Ein Beispiel fÃ¼r gute Formulierung liefert aber die folgende Aussage:</p>
<blockquote><p>Die PrÃ¼fungsmaÃŸnahmen der PolizeibehÃ¶rde orientierten sich stets an den geltenden gesetzlichen Regelungen.</p></blockquote>
<p><span id="more-31"></span><br />
Orientieren sich stets an geltendem Recht, ja? So, so. Orientierungshilfen sind ja immer was praktisches, ich fÃ¤nde es aber beruhigender, wenn die Polizei sich nicht nur an geltendem Recht orientiert, sondern sich auch daran hÃ¤lt. Wer einen Leuchtturm als Orientierungspunkt nutzt, hofft doch auch darauf eben nicht in all zu engen Kontakt mit selbigem zu kommen. FÃ¼r mich war der Fernsehturm auch immer eine willkommene Orientierungshilfe, ohne dass ich sonderlich oft auch nur in seiner NÃ¤he gewesen wÃ¤re. Es wird sich wohl nur um eine leichte FormulierungsschwÃ¤che gehandelt haben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Russe an sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 16:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hatcaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[hatcaf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;trifft hierzulande auf wenig VerstÃ¤ndnis. Wie sonst erklÃ¤re ich mir Schlagzeilen wie &#8220;Duma will Werbeverbot fÃ¼r Zauberer und Hexen&#8221; (Tagesspiegel) oder die &#8220;Berichterstattung [aus] Putins Hof: Im russischen &#8220;WeiÃŸen Haus&#8221; dÃ¼rfen Journalisten nicht mehr unbewacht aufs Klo. Geht&#8217;s noch?&#8221; (TAZ) Der so begehrte Wirtschaftspartner erscheint auf einmal als fremdartiges Wesen. &#8220;[R]ussische Sekte[n] [warten] in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;trifft hierzulande auf wenig VerstÃ¤ndnis. Wie sonst erklÃ¤re ich mir Schlagzeilen wie &#8220;Duma will Werbeverbot fÃ¼r Zauberer und Hexen&#8221; (<a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Hexen-Zauberer-Russland;art1117,2511139">Tagesspiegel</a>) oder die &#8220;Berichterstattung [aus] Putins Hof: Im russischen &#8220;WeiÃŸen Haus&#8221; dÃ¼rfen Journalisten nicht mehr unbewacht aufs Klo. Geht&#8217;s noch?&#8221; (<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/mit-dem-wachmann-aufs-klo/?src=SE&amp;cHash=2aeff7fcdb">TAZ</a>)</p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p>Der so begehrte Wirtschaftspartner erscheint auf einmal als fremdartiges Wesen. &#8220;[R]ussische Sekte[n] [warten] in einem HÃ¶hlensystem auf den Weltuntergang.&#8221; (<a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/osterpause-vom-weltuntergang/?src=SE&amp;cHash=264795462b">TAZ</a>) Gut &#8211; Schlagzeilen wie die Letzte, kannte ich bisher vor allem aus den USA, aber trÃ¤gt so viel negative Berichterstattung tatsÃ¤chlich zur VÃ¶lkerverstÃ¤ndigung bei?</p>
<p>Und wÃ¤re ein bisschen mehr ObjektivitÃ¤t denn nicht auch pfleglich fÃ¼r das gebeutelte russische GemÃ¼t? SchlieÃŸlich mussten die Freunde des SÃ¼ÃŸen im Osten erst vor kurzem Bitteres verkraften: &#8220;Russische Milch fÃ¼r Ritter Sport nicht gut genug&#8221; titelte die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0301/wirtschaft/0043/index.html">Berliner Zeitung</a>.</p>
<p>Kein Wunder, dass die Politik nun reagiert: Statt sich immer nur um BanalitÃ¤ten wie PartnerschaftsvertrÃ¤ge, Raketenschilde, Gasleitungen, Pressefreiheit und Ã¤hnlichen Schwachsinn zu kÃ¼mmern, wird nun auch hier endlich wichtiges getan. So findet dann auch bereits der russische PrÃ¤sident Zeit &#8220;&#8230;das Gesetz Ã¼ber die RÃ¼ckgabe der sechs noch fehlenden Scheiben [eines Kirchenfensters, <em>Anmerkung d. Verfassers</em>] [zu] unterschreiben.&#8221; (<a href="http://www.morgenpost.de/content/2008/04/05/brandenburg/955592.html">Berliner Morgenpost</a>)</p>
<p>Ich erwarte bereits mit Spannung den diplomatischen Gegenzug&#8230;</p>
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		<title>ReCycling</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 08:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hatcaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte es bereits im letzten Post geschrieben &#8211; bereits vor einiger Zeit habe ich die tÃ¤glichen Meldungen nach Kuriosem durchsucht. Damals wie heute scheint es Tage zu geben, die in diesem Punkt vergleichweise Ereignislos sind. Andere Tage hingegen offenbaren zeitlose Klassiker &#8211; und so auch in diesem Tagen. Deshalb heute, anstelle eines aktuellen Falls, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte es bereits im letzten Post geschrieben &#8211; bereits vor einiger Zeit habe ich die tÃ¤glichen Meldungen nach Kuriosem durchsucht. Damals wie heute scheint es Tage zu geben, die in diesem Punkt vergleichweise Ereignislos sind. Andere Tage hingegen offenbaren zeitlose Klassiker &#8211; und so auch in diesem Tagen. Deshalb heute, anstelle eines aktuellen Falls, eine Meldung von vor (fast) genau einem Jahr:<br />
<span id="more-20"></span><br />
Zuerst dachte ich: &#8220;Warum passiert denn alles Skurile mal wieder nur woanders?!&#8221; Beispiel: ein jÃ¼ngst verhÃ¤ngtes Schreiverbot in einem Freizeitpark in Californien nach einer LÃ¤rmbeschwerde von Anwohnern. Betroffen davon: die Ãœberkopfschaukel &#8211; der â€žScreamerâ€œ. Siehe auch: <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article800519/Schrei-Verbot_im_Vergnuegungspark.html">hier.</a><br />
Aber dann wurde ich doch noch eines besseren belehrt &#8211; Good Old Europe lebt. Wo? Genau hier: &#8220;Rentner macht 19-jÃ¤hrige zur UrgroÃŸmutter&#8221;. Danke Belgien. (Quelle: <a href="http://www.netzeitung.de/vermischtes/609794.html">http://www.netzeitung.de/vermischtes/609794.html</a>)</p>
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