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	<title>legalthoughts &#187; Orientierungshilfen</title>
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	<description>Juristisches und anderer Unsinn</description>
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		<title>Ursachensuche</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 09:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertrag von Lissabon]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vertrag von Lissabon ist ebenso wie die EU-Verfassung gefloppt. Auch diesmal wieder aufgrund einer Volksabstimmung. Während es bei der EU-Verfassung noch die französische und niederländische Bevölkerung waren, wurde der Vertrag von Lissabon diesmal von der irischen Bevölkerung gestoppt. Kein Wunder, in den anderen Ländern gab es erst gar keine Referenden mehr &#8211; das Volk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vertrag von Lissabon ist ebenso wie die EU-Verfassung gefloppt. Auch diesmal wieder aufgrund einer Volksabstimmung. Während es bei der EU-Verfassung noch die französische und niederländische Bevölkerung waren, wurde der Vertrag von Lissabon diesmal von der irischen Bevölkerung gestoppt. Kein Wunder, in den anderen Ländern gab es erst gar keine Referenden mehr &#8211; das Volk soll ja bei wirklich wichtigen Dingen nicht mitreden (s.u.).<span id="more-46"></span><br />
Und so müssen sich nun die Vertreter der europäischen Idee auf die <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/irland66.html">Ursachensuche</a> machen. Dabei dürfte es gar nicht so schwer sein, zentrale Kritikpunkte an Europa zu finden und an ihnen zu arbeiten. Der bayrische Europaminister (gibt es auch einen europäischen Bayernminister?) Markus Söder liefert dazu gleich &#8211; wohl ohne es zu merken &#8211; aus meiner Sicht wesentliche Anhaltspunkte in einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559630,00.html">Spiegel-Online-Interview</a>.</p>
<blockquote><p><strong>SPIEGEL ONLINE</strong>:[..]Irland ist nun das einzige EU-Land, in dem die Bevölkerung abstimmen durfte, und prompt wird der Vertrag abgelehnt. Lässt sich die Integration Europas nur unter Ausschluss der Bevölkerung vorantreiben?</p>
<p><strong>Söder</strong>: Die Zustimmung durch gewählte Parlamente ist ja kein Ausschluss der Bevölkerung. Die Volksabstimmungen bergen immer die Gefahr, dass es nicht um die Sache, sondern nur um innenpolitische Motive geht. Deshalb sind wir gegen Referenden. An der Legitimation der EU ändert das nichts.</p></blockquote>
<p>Ich kann hier nur für meine Sicht der Dinge sprechen, aber bereits das deutsche Parlament hat aus Sicht der Bevölkerung kaum noch etwas mit dieser zu tun. Schon diesem Parlament wird regelmäßig die große Entfernung von der Bevölkerung vorgehalten. Wenn dieses Parlament nun auch noch eine Stärkung der EU verabschieden soll, die noch bedeutend mehr lebensfremd ist, dann kann man schon von einem weitgehenden Ausschluss der Bevölkerung sprechen.<br />
Und wenn eine Volksabstimmung aus innenpolitischen Motiven die Ratifizierung des Vertrages zu Fall bringt, dann ist das eben der Wille des Volkes. Als formal noch existenter Souverän in einem demokratischen Staat darf das Volk diesen Willen äußern und ihn auch über europäische Ziele setzen. Dieses Konzept ist der europäischen Union meines Erachtens nach &#8211; und leider auch einem Großteil der deutschen Politiker &#8211; absolut fremd geworden. Und genau das dürfte einer der Kritikpunkte sein:<br />
Die EU präsentiert sich nicht als demokratische Institution, sondern sie agiert als unberechenbarer, scheinbar an keine Rechtssätze gebundener Herrscher. Selbst wenn sie sich aber anders präsentieren würde, müsste sie immer noch das massive Demokratiedefizit ausgleichen und dem Parlament die <strong>alleinige</strong> Kompetenz für Rechtssetzung geben.<br />
Der Ire Declan Ganley hat das gut gesagt:</p>
<blockquote><p>Dieses Nein ist keine Europa-skeptische Botschaft, es ist eine pro-europäische Botschaft. Aber Europa muss berechenbar sein, demokratisch, und in seinem Handeln für die Bürger verständlich und das ist es nicht.</p></blockquote>
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		<title>Die Techniker der guten policey</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 11:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser verehrter Bundesinnenminister ist derzeit wieder hoch prÃ¤sent in den Medien. Vorrangig natÃ¼rlich wegen des ebenso onmiprÃ¤senten Telekom-Skandals. Aber scheinbar sind seine BemÃ¼hungen dabei weniger von Erfolg gekrÃ¶nt. An einer von ihm vermittelten freiwilligen Selbstverpflichtung scheint die Telekommunikationsindustrie wenig Interesse zu haben. Dem Unternehmen kann man eigentlich nur sein VerstÃ¤ndnis dafÃ¼r ausdrÃ¼cken, dass sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser verehrter Bundesinnenminister ist derzeit wieder hoch prÃ¤sent in den Medien. Vorrangig natÃ¼rlich wegen des ebenso onmiprÃ¤senten Telekom-Skandals. Aber scheinbar sind seine BemÃ¼hungen dabei <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/227/177688/" target="_blank">weniger</a> von <a title="Golem.de" href="http://www.golem.de/0805/60097.html" target="_blank">Erfolg</a> gekrÃ¶nt. An einer von ihm vermittelten <a title="Heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/Datenschutz-Schaeuble-draengt-auf-Selbstverpflichtung-der-Telecom-Branche--/meldung/108771" target="_blank">freiwilligen Selbstverpflichtung</a> scheint die Telekommunikationsindustrie wenig Interesse zu haben.<br />
<span id="more-42"></span><br />
Dem Unternehmen kann man eigentlich nur sein VerstÃ¤ndnis dafÃ¼r ausdrÃ¼cken, dass sie mit <strong>SchÃ¤uble</strong> keine Krisensitzung abhalten wollen, an deren Ende eine Selbstverpflichtung steht. Wer kÃ¶nnte auch eine solche Selbstverpflichtung ernstnehmen, wenn schon der &#8220;Mediator&#8221; SchÃ¤uble sich an keinerlei Verpflichtungen halten mÃ¶chte. So eine Art Selbstverpflichtung, die er nicht mag, findet sich zum Beispiel in einer kaum bekannten und daher auch eher unbeachtlichen Dunkelnorm:</p>
<blockquote><p>Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/1.html" target="_blank">1</a> GG<br />
(1) Die WÃ¼rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schÃ¼tzen ist <strong>Verpflichtung aller </strong>staatlichen Gewalt.</p></blockquote>
<p>So hat SchÃ¤uble gerade mal wieder verkÃ¼ndet, dass <strike>er offenbar wenig aus seinem juristischem Studium behalten hat</strike> es ihn stÃ¶re, dass Terroristen die gleichen Rechte haben wie jeder BÃ¼rger. Nun, unsere Verfassung kennt da mehr den Begriff des Menschen, der Rechte hat. So lange Terroristen also Menschen sind &#8211; und ich hoffe, das will der BMI nicht in Abrede stellen &#8211; werden auch sie alle Rechte genieÃŸen, die jedem Menschen zustehen.<br />
Offen scheint bisher zu sein, wer denn den Status als &#8220;BÃ¼rger&#8221; oder als &#8220;Terrorist&#8221; bestimmen soll in dieser rechtsstaatsfeindlichen Vision. Da ein Gerichtsverfahren aufgrund der total Ã¼berlasteten Justiz wohl viel zu lange dauert bietet sich da eine &#8220;zustÃ¤ndige Stelle&#8221; an. Optimalerweise im Machtbereich des BMI. Und die Entscheidung wÃ¤re natÃ¼rlich auch nicht gerichtlich Ã¼berprÃ¼fbar &#8211; der Terrorist hÃ¤tte ja eben weniger Rechte. Das wÃ¤re durchaus effizient. Und fÃ¼r alle staats- und rechtstreuen BÃ¼rger auch keinerlei Gefahr. Da passt es doch gut, dass SchÃ¤uble auch gleich die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/233/177694/">bezweifelt</a>. Udo Vetter hat das treffend <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/06/01/burger-von-schaubles-gnaden/">beschrieben</a>:</p>
<blockquote><p>Dem BÃ¼rger bleibt natÃ¼rlich Vertrauen. BedarfstrÃ¤ger sind nÃ¤mlich unbestechlich und unfehlbar. Sie lieben uns alle, sie kÃ¤mpfen fÃ¼r das Gute. Es wird deshalb schon keine Falschen treffen. Aus diesem Grund hat man auch nichts zu befÃ¼rchten, so lange man BÃ¼rger von SchÃ¤ubles Gnaden ist.</p></blockquote>
<p>Die endgÃ¼ltige Entscheidung wer denn nun Terrorist und wer BÃ¼rger vor SchÃ¤ubles Gnaden ist, sollte dann auch konsequent den Nachrichtendiensten obliegen. Die Wissen immerhin am meisten und reden am wenigsten. Und wenn es nach SchÃ¤uble geht mÃ¼ssen sie dann wohl gar nicht mehr mit einer demokratisch legitimierten Kontrollinstanz <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/233/177694/">reden</a>.</p>
<p>Man bekommt so langsam das GefÃ¼hl, dass der Grundrechtsschutz der BÃ¼rger als einzige Legitimation des Staates ausgedient hat. Im neuen Denken bedeutet Sicherheit zugleich Freiheit, weil es ja niemandem mehr mÃ¶glich sei, die Rechte zu brechen &#8211; bis auf den Staat selber natÃ¼rlich. Und der ist ja keine Gefahr. Auch in der NS-Zeit haben wir ja gesehen, dass vom Staat keine Gefahr ausgehen kann.</p>
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		<title>Orientierungshilfen fÃ¼r die Politik</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2008/05/orientierungshilfen-fur-die-politik/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 15:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hatcaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[hatcaf]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierungshilfen]]></category>

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		<description><![CDATA[So Freunde des Kaffeeklatschs. Der Vatikan dementiert weiterhin, die Wahrheit Ã¼ber das Ende der Welt zurÃ¼ckzuhalten, das bereits vor 90 Jahren 3 Hirtenkindern in Portugal prophezeit worden sein soll (hier gehts zum Artikel). Ich mÃ¶chte an dieser Stelle entschieden dementieren, dass dieser Blog bei zunehmendem Sonnenschein an AktivitÃ¤t einbÃ¼ÃŸt. Im Gegenteil, der Blog lebt. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="justify;">So Freunde des Kaffeeklatschs. Der <span>Vatikan dementiert weiterhin</span>, die Wahrheit Ã¼ber <span>das Ende der Welt</span> zurÃ¼ckzuhalten, das bereits vor 90 Jahren 3 Hirtenkindern in Portugal prophezeit worden sein soll (<a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article1784780.ece">hier gehts zum Artikel</a>). Ich mÃ¶chte an dieser Stelle entschieden dementieren, dass dieser Blog bei zunehmendem Sonnenschein an AktivitÃ¤t einbÃ¼ÃŸt.</p>
<p class="MsoNormal" style="justify;">Im Gegenteil, der Blog lebt. Wir arbeiten z.B. mit Hochdruck an innovativen VorschlÃ¤gen fÃ¼r die Programme unserer geschÃ¤tzten Parteien. Weil inhaltliche Hilfestellungen aber immer Zeit in der Erarbeitung erfordern &#8211; hier zunÃ¤chst mÃ¶gliche Inspirationsquellen aus dem Ausland:</p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <span id="more-35"></span><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;">FÃ¼r die GrÃ¼nen &#8211; und passend zu den steigenden Temperaturen: <span>Schweden</span> will <span>Leichen</span> demnÃ¤chst nach MÃ¶glichkeit <span>gefriertrocknen</span>. Warum? Weil &#8220;[g]efriergetrocknete Leichen [...] Luft und Wasser weniger belasten. [Denn] [a]ls grobes Pulver wiegt die Leiche eines 75 Kilogramm schweren Menschen nur noch 25 Kilo.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article877320/ Schwedens_Regierung_will_Leichen_gefriertrocknen.html">klick mich</a>)</p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;">FÃ¼r die junge Linke: Die bereits in der Werbung erfolgreiche Strategie &#8216;Sex Sells&#8217;. Beispiel Belgien: <span class="vorspannartikel">&#8220;</span><span class="p">Auf ihrer Homepage verspricht die 24-jÃ¤hrige Tania Derveaux <span>Oralsex fÃ¼r die ersten 40.000 WÃ¤hler</span>, die sich bei ihr registrieren lassen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.netzeitung.de/entertainment/people/648837.html">gibts hier</a>)</span><br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;">FÃ¼r die CDU und andere eher konservative Gegenbewegungen zum obigen Vorschlag â€“ Norwegen: Hier wollen Politiker nach MÃ¶glichkeit<span class="p"> </span>demnÃ¤chst <span class="p"><span>Striptease-Shows besteuern</span> (vgl. <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/striptease-norwegen-oslo/102847.asp">diesen bericht</a>). Und schlieÃŸlich zeigen ja auch bei uns die letzten Jahre, dass man in der Steuerpolitik am besten den Leuten mit der wenigsten Kleidung, noch schneller das letzte Hemd abnehmen sollte, um den passenden Aufschwung herbeizufÃ¼hrenâ€¦</span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span class="p"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;">FÃ¼r die FDP und andere Freunde der Eigenverantwortung: Die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort hat das Verkehrsgericht in Ras Al Khaimah einen etwas ungewÃ¶hnlichen Fall fÃ¼r die zivile Gerichtsbarkeit freigegeben &#8211; eine <span>Palme darf einen betrunkenen Autofahrer</span> fÃ¼r den Schaden, den sie durch den von ihm verursachten Unfall erlitten hat, <span>verklagen</span>. (<a href="http://www.7days.ae/en/2007/04/12/ras-al-khaimah-be-warned-hit-me-and-i%E2%80%99ll-sue.html">hier findet der geneigte jurist die quelle</a>)</p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;">Und abschlieÃŸend fÃ¼r die SPD und die staatliche FÃ¶rderung kultureller Leistungen: Spanien. Hier fordert Produzent Max CortÃ©s &#8220;&#8230;<span>spanische Pornos ins Katalanische</span> Ã¼bersetzen [zu] lassen&#8221;. Die Kosten dafÃ¼r solle der Steuerzahler tragen, damit die katalanische Kultur in diesem Bereich nicht zu sehr hinterherhinke. Immerhin â€“ der Vorschlag traf auf Ã¶ffentliches Interesse: &#8220;[E]s hat [...] eine Diskussionsrunde mit Vertretern aller Parteien gegeben, bei der Ã¼ber die politische Sicht auf den Porno und die Zukunft des Erwachsenenkinos debattiert wurde.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt8m3/panorama/artikel/457/108349/">per knopfdruck</a>)</p>
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		<title>Orientierungshilfen</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2008/04/orientierungshilfen/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 13:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht und Gesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Berliner Polizei scheint ein kleiner AbhÃ¶rskandal gerade noch rechtzeitig verhindert worden zu sein (Berliner Morgenpost, Kanzlei-Hoenig.info). Noch scheint nicht so ganz klar zu sein, wer warum mit und vor allem bei wem da was genau machen wollte. Ein Beispiel fÃ¼r gute Formulierung liefert aber die folgende Aussage: Die PrÃ¼fungsmaÃŸnahmen der PolizeibehÃ¶rde orientierten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Berliner Polizei scheint ein kleiner AbhÃ¶rskandal gerade noch rechtzeitig verhindert worden zu sein (<a href="http://www.morgenpost.de/content/2008/04/28/berlin/959685.html">Berliner Morgenpost</a>, <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/polizisten-bespitzeln-polizisten">Kanzlei-Hoenig.info</a>). Noch scheint nicht so ganz klar zu sein, wer warum mit und vor allem bei wem da was genau machen wollte. Ein Beispiel fÃ¼r gute Formulierung liefert aber die folgende Aussage:</p>
<blockquote><p>Die PrÃ¼fungsmaÃŸnahmen der PolizeibehÃ¶rde orientierten sich stets an den geltenden gesetzlichen Regelungen.</p></blockquote>
<p><span id="more-31"></span><br />
Orientieren sich stets an geltendem Recht, ja? So, so. Orientierungshilfen sind ja immer was praktisches, ich fÃ¤nde es aber beruhigender, wenn die Polizei sich nicht nur an geltendem Recht orientiert, sondern sich auch daran hÃ¤lt. Wer einen Leuchtturm als Orientierungspunkt nutzt, hofft doch auch darauf eben nicht in all zu engen Kontakt mit selbigem zu kommen. FÃ¼r mich war der Fernsehturm auch immer eine willkommene Orientierungshilfe, ohne dass ich sonderlich oft auch nur in seiner NÃ¤he gewesen wÃ¤re. Es wird sich wohl nur um eine leichte FormulierungsschwÃ¤che gehandelt haben&#8230;</p>
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