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	<title>legalthoughts &#187; Outsourcing</title>
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	<description>Juristisches und anderer Unsinn</description>
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		<title>Outsourcing ./. Ein-Euro-Jobber</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 08:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinniges]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorhaben, die Abgeordneten-DiÃ¤ten im Bundestag um weitere 16 % zu erhÃ¶hen, stÃ¶ÃŸt so ziemlich Ã¼berall auf Kritik. Der Verdacht, dass sich die Abgeordneten einfach selbst bedienen liegt nahe, wenn sie Ã¼ber die HÃ¶he ihres SalÃ¤rs selbst entscheiden kÃ¶nnen und es keine Kontrollinstanz dafÃ¼r gibt. Eigentlich der klammheimliche Wunsch eines jeden Arbeitnehmers und der Horror [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vorhaben, die <a title="ErklÃ¤rung: DiÃ¤ten" href="http://www.legalthoughts.de/wp-admin/post-new.php">Abgeordneten-DiÃ¤ten</a> im Bundestag um weitere 16 % zu erhÃ¶hen, stÃ¶ÃŸt so <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5gK_47s2GVGKk061Js5icDwi26urw">ziemlich</a> <a title="heute.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7236510,00.html">Ã¼berall</a> <a title="RP-Online" href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/566069/Bundestag-streitet-um-Diaeten.html">auf</a> <a title="Zeit.de" href="http://www.zeit.de/news/artikel/2008/05/09/2528591.xml">Kritik</a>. Der Verdacht, dass sich die Abgeordneten einfach selbst bedienen liegt nahe, wenn sie Ã¼ber die HÃ¶he ihres SalÃ¤rs selbst entscheiden kÃ¶nnen und es keine Kontrollinstanz dafÃ¼r gibt. Eigentlich der klammheimliche Wunsch eines jeden Arbeitnehmers und der Horror der Arbeitgeber.</p>
<p>Man kÃ¶nnte sich natÃ¼rlich auch nach Alternativen zu diesem unglaublich teuren Parlamentssystem umschauen. <span id="more-36"></span>Da wÃ¤re es zum einen naheliegend, die gesamte Parlamentsarbeit einfach per <a href="http://www.zeit.de/2003/44/Indien">Outsourcing </a>nach Indien oder auf die Phillipinen zu verlagern. CallCenter, die in Asien stehen, sind fÃ¼r die moderne Dienstleistungsbranche ein Segen. Da die dortigen Arbeitnehmer bedeutend weniger verdienen und sich Auftragnehmer des Bundes ja auch nicht an ordnungsgemÃ¤ÃŸe Arbeitsbedingungen halten <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Dumpingl%F6hne-F%FCnf-Euro-Putzen-Bundestag-/588895.html">mÃ¼ssen</a>, passt das eigentlich auch ganz gut zusammen.<br />
Wollen sich unsere Regierung oder besser der ganze Staat als Service-Unternehmen fÃ¼r das Volk (z.B. Berliner Polizei) begreifen? WÃ¤re es da nicht angebracht auch so zu agieren und einfach alles mÃ¶gliche in die HÃ¤nde privater Subunternehmer zu geben? Wahrscheinlich wÃ¼rden sich die Damen und Herren in den indischen Bundestags-Outsourcing-Centern auch zu mindestens den gleichen nichtssagenden Anworten Ã¼berreden lassen, die wir von den hier viel zu teuren Politikern bekommen? Sie wÃ¤ren dabei wahrscheinlich sogar freundlicher und wÃ¼rden uns ihr Dekollete nicht so offensiv prÃ¤sentieren. Man kÃ¶nnte je ein Callcenter fÃ¼r eine Partei beauftragen &#8211; natÃ¼rlich mit privaten Sponsoren. Damit bleiben dann auch die Vorhersehbarkeit des Abstimmungsverhaltens und natÃ¼rlich die UnabhÃ¤ngigkeit gewahrt.</p>
<p>Aber das scheitert wohl daran, dass es einige wenige Bereiche gibt, in denen aktuell noch die Ansicht vorherrscht, ureigenste hoheitliche Aufgaben dÃ¼rften nicht an Private abgegeben werden. Der Begriff ist natÃ¼rlich dehnbar und inhaltlich miÃŸverstÃ¤ndlich. Soweit die Politik tatsÃ¤chlich wie ihr immer wieder vorgeworfen wird reine Lobbyarbeit verrichtet, kann es sich schon dem Grunde nach nicht mehr um eine hoheitliche Aufgabe handeln, die sie da erfÃ¼llen.</p>
<p>Man kann aber natÃ¼rlich auch ganz einfach die ArbeitsplÃ¤tze in Deutschland bestehen lassen. Nur halt billiger. Wie wÃ¤re es denn mit den sog. Ein-Euro-Jobbern? Die dÃ¼rfen zwar nur fÃ¼r Arbeiten eingesetzt werden, die eben regulÃ¤r gar nicht erfÃ¼llt werden. Ob das auch wirklich in der Praxis so geschieht kann aber eigentlich auch dahinstehen, wenn man Ã¼ber die Arbeit der <span style="text-decoration: line-through;">Volksvertreter</span> Bundestagsabgeordneten nachdenkt. Guckt man sich so den Bundestag bei Debatten an, kommt einem schnell der Gedanke, dass die Arbeit dort nicht wirklich von Abgeordneten gemacht wird. Also kann man auch &#8211; so zu sagen pro forma &#8211; Ein-Euro-Jobber hinsetzen, die langweilige und inhaltlich leere Reden halten&#8230;</p>
<p>Stopp! Eigentlich sollten wir doch ganz glÃ¼cklich sein mit der aktuellen Situation. Welches Industrieunternehmen wÃ¼rde denn ein indischen Callcenter-Mitarbeiter oder einen Ein-Euro-Jobber in einen Aufsichtsratsposten oder noch besser einen hochdotierten Beraterposten berufen? Sicherlich kaum eins. Im Grunde nehmen uns die Unternehmen doch schon den grÃ¶ÃŸten Teil der Kosten des Parlaments ab, wenn sie den meisten dort nette zusÃ¤tzliche GehÃ¤lter zahlen. Und das fÃ¼hrt ja nichtmals zu Interessenkonflikten&#8230;</p>
<p>just my 2 cents</p>
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