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	<title>legalthoughts &#187; Renovierungsklausel</title>
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	<description>Juristisches und anderer Unsinn</description>
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		<title>Keine Mieterhöhung bei unwirksamer Renovierungsklausel</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 11:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Renovierungsklausel]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Urteil (Az.: VIII ZR 181/07) vom heutigen Tag (Pressemitteilung) hat der Bundesgerichtshof die an einigen OLGen anzutreffende Ansicht verworfen, dass bei einer unwirksamen Renovierungsklausel ein Mieterhöhungsverlangen über den Satz der ortsüblichen Vergleichsmiete hinaus zulässig sei. Damit bleibt es bei Mietverträgen mit unwirksamen Schönheitsreparaturklauseln bei dem vereinbarten Mietzins. Zu Recht lehnt der BGH dabei auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII ZR 181/07" target="_blank" title="BGH, 09.07.2008 - VIII ZR 181/07: Mietrecht - Kein Mietzuschlag bei unwirksamer Sch&ouml;nheitsrepar...">VIII ZR 181/07</a>) vom heutigen Tag (<a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#038;Art=en&#038;Datum=2008&#038;Sort=3&#038;nr=44420&#038;linked=pm&#038;Blank=1">Pressemitteilung</a>) hat der Bundesgerichtshof die an einigen OLGen anzutreffende Ansicht verworfen, dass bei einer unwirksamen Renovierungsklausel ein Mieterhöhungsverlangen über den Satz der ortsüblichen Vergleichsmiete hinaus zulässig sei. Damit bleibt es bei Mietverträgen mit <a href="http://www.rechtsanwalt-news.de/mietrecht/schoenheitsreparaturen-muss-der-mieter-nach-auszug-streichen/">unwirksamen Schönheitsreparaturklauseln </a>bei dem vereinbarten Mietzins.</p>
<p>Zu Recht lehnt der BGH dabei auch die Einbeziehung von § 28 der 2. Berechnungsverordnung ab, da damit ein Kostenelement in die Vergleichsmiete einfließen würde. Er bekräftigt dabei auch &#8211; soweit aus der Pressemitteilung ersichtlich &#8211; den abschließenden Charakter der zu beachtenden Wohnwertmerkmale des § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/558.html" target="_blank" title="&sect; 558 BGB: Mieterh&ouml;hung bis zur orts&uuml;blichen Vergleichsmiete">558</a> Abs. 2 BGB.<br />
Nebenbei wurde auch erneut klargestellt, dass aufgrund des Verbots der geltungserhaltenden Reduktion bzw. des § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/306.html" target="_blank" title="&sect; 306 BGB: Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und Unwirksamkeit">306</a> Abs. 2 BGB eine ergänzende Vertragsauslegung (§§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/133.html" target="_blank" title="&sect; 133 BGB: Auslegung einer Willenserkl&auml;rung">133</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/157.html" target="_blank" title="&sect; 157 BGB: Auslegung von Vertr&auml;gen">157</a> BGB) unzulässig ist. Auch eine Anpassung über eine Störung der Geschäftsgrundlage (Â§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/313.html" target="_blank" title="&sect; 313 BGB: St&ouml;rung der Gesch&auml;ftsgrundlage">313</a> BGB) ist nicht möglich.</p>
<p>Eigentlich stand schon zu erwarten, dass der Bundesgerichtshof so entscheiden würde. Dennoch ist damit vorerst für viele Mieter (und in negativer Weise für die Vermieter) ein Stück mehr Rechtsklahrheit geschaffen worden.</p>
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