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	<title>legalthoughts &#187; Staudinger</title>
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	<description>Juristisches und anderer Unsinn</description>
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		<title>Literatur: Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts</title>
		<link>http://www.legalthoughts.de/2008/09/staudinger-eckpfeiler-des-zivilrechts-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Staudinger]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sellier &#8211; de Gruyter &#8211; Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar der zweiten Auflage von Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts zukommen lassen. Schon das Cover zeigt ganz klar, dass dieses Buch nicht nur den Namen Staudinger trägt, sondern zur Staudinger-Reihe gehört. Die Eckpfeiler sollen die Staudinger-Kommentare um ein Lehrbuch erweitern, das Studenten einen Überblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Der <a href="http://www.degruyter.de/recht" target="_blank">Sellier &#8211; de Gruyter &#8211; Verlag</a> hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar der zweiten Auflage von</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Staudinger - Eckpfeiler des Zivilrechts" href="http://www.degruyter.de/cont/fb/rw/detail.cfm?id=IS-9783805910651-2" target="_blank"><strong>Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts</strong></a></p>
<p style="text-align: center;">zukommen lassen.</p>
<p>Schon das Cover zeigt ganz klar, dass dieses Buch nicht nur den Namen Staudinger trägt, sondern zur Staudinger-Reihe gehört. Die Eckpfeiler sollen die Staudinger-Kommentare um ein Lehrbuch erweitern, das Studenten einen Überblick über das BGB auf Staudinger-Niveau eröffnet.<br />
<span id="more-62"></span><br />
Alleine dieser Anspruch bedingt schon den Umfang von rund 1.200 Seiten &#8211; die anfangs etwas erschlagend wirken. Schriftgröße 12 und 1,5facher Zeilenabstand laden dagegen schon wieder zum entspannten (und augenschonendem) Lesen ein. Eine positive Veränderung zu den Kommentaren sind die Quellenangaben in Fußnoten, statt wie beim Staudinger üblich in Klammern im Fließtext.</p>
<p>Die &#8220;Eckpfeiler&#8221; sind in insgesamt 25 Kapitel aufgeteilt, von denen 11 zum Allgemeinen Teil gehören (BGB AT sowie Schuldrecht AT). Für das Besondere Schuldrecht stehen 7 Kapitel zur Auswahl, 5 Kapitel im Sachenrecht sowie je eins für Familienrecht und Erbrecht. Die Einteilung hält sich nicht ganz an die gewohnte Reihenfolge. So ist das &#8211; üblicherweise im Sachenrecht zu findende &#8211; Kapitel &#8220;Recht der Kreditsicherung&#8221; zwischen dem &#8220;Schadensersatzrecht&#8221; und dem &#8220;Verbraucherschutz&#8221; angesiedelt.</p>
<p>Auch inhaltlich weichen die &#8220;Eckpfeiler&#8221; von den üblichen Lehrbüchern ab. Die Autoren legen einen auffallend großen Wert auf die dogmatischen und historischen Grundlagen der einzelnen Rechtsgebiete, die am Anfang der einzelnen Kapitel positioniert sind. Soweit man sich darauf einläßt (genug Kommillitonen finden solche Abschnitte &#8220;langweilig&#8221; und überlesen sie leider), erleichtern die Grundlagen das Verständnis der Materie, ohne dabei zu lang oder ausschweifend zu werden.</p>
<p>Aber auch außerhalb dieser Einleitungen bleiben die Autoren weitgehend dabei, nicht einfach nur &#8220;die üblichen Lösungen&#8221; zu erklären. Statt dessen werden immer wieder die dogmatischen Grundlagen herangezogen und Streitstände zwar kurz aber gut aufgezeigt. Auch wird immer wieder der Bezug zu anderen Bereichen des Zivilrechts (auch zwischen den einzelnen Kapiteln) aufgezeigt und erläutert.</p>
<p>Entgegen meiner Erwartung halten die Autoren einen erstaunlich klaren und flüssigen Sprachstil ein. Gute Unterteilungen und nur selten zu lange Sätze oder Absätze tragen dazu bei, dass der Lesefluss nicht durch unnötiges Doppeltlesen unterbrochen wird. Auch wenn jeder Autor seinen eigenen Sprachstil hat, kann man die Kapitel flüssig hintereinander lesen ohne sich großartig umstellen zu müssen.</p>
<p>Eine &#8211; bedauerliche &#8211; Ausnahme bildet hier das Kapitel &#8220;Recht der Kreditsicherung&#8221;. Diesem Kapitel merkt man an, dass sehr viel Wissen auf zu wenig Platz untergebracht werden sollte und das zur Verwendung von zu langen Sätzen und zu wenig Absätzen geführt hat. Gerade bei einer so starken Konzentration von Wissen wäre aber eine klare Sprache und gute Absatzgliederung erforderlich gewesen.</p>
<p>Die Quellenangaben sind meiner Ansicht nach teilweise etwas zu stark dominiert von Verweisen in das Hauptwerk des Staudingers. Zwar mögen das tatsächlich gute Quellen sein, es wirkt dann aber an einigen Stellen doch etwas mager. Ein Manko, das leider sehr viele Lehrbücher teilen, sind kaum vorhandene Verweise zur klassischen studentischen Ausbildungsliteratur (JuS, JURA usw.). In Anbetracht der Zielgruppe von Studenten und Referendaren könnte hier durchaus mehr Augenmerk drauf gelegt werden.</p>
<p>Mit Ausnahme dieser beiden (kleinen) Mankos erfüllen aber auch die Quellenverweise die Erwartungen, die an ein Staudinger-Werk und an ein Lehrbuch allgemein gestellt werden können. Gerade da, wo ein Bereich möglicherweise nur knapp erklärt werden konnte, helfen die Quellen gut weiter.</p>
<p><strong>Meine Meinung</strong></p>
<p>Die &#8220;Eckpfeiler&#8221; sind trotz der erwähnten Kritik auf jeden Fall empfehlenswert.</p>
<p>Gerade aufgrund der dogmatischen und historischen Teile bieten Sie einen guten Überblick in das Zivilrecht. Auch wenn man sich schon im etwas fortgeschritteneren Studium befindet dürften sie hilfreich sein, sich die einzelnen Rechtsgebiete wieder vor Augen zu führen und ihre grundsätzlicheStruktur zu verstehen.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts</span><br />
Sellier-deGruyter Verlag<br />
2. Auflage<br />
ISBN: 978-3-8059-1065-1<br />
Preis: € 49,-</em></p>
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		<title>Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 13:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Staudinger]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sellier / de Gruyter-Verlag hat in Kooperation mit law-net.eu eine Social-Community für Juristen aufgebaut. Passend zu einem der bekanntesten Werke dieses Verlags ist sie unter Staudinger-to-go.de zu finden. Ein großer Anreiz für eine Registrierung in der Community ist dabei das kostenlose Angebot von Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts in pdf-Format (~ 5 MB). Dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.sellier.de">Sellier</a> / <a href="http://www.degruyter.de">de Gruyter</a>-Verlag hat in Kooperation mit <a href="http://www.law-net.eu">law-net.eu</a> eine Social-Community für Juristen aufgebaut. Passend zu einem der bekanntesten Werke dieses Verlags ist sie unter</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.staudinger-to-go.de" style='color:black;font-size:large'>Staudinger-to-go.de</a></strong></p>
<p>zu finden. Ein großer Anreiz für eine Registrierung in der Community ist dabei das kostenlose Angebot von</p>
<p style="text-align: center;font-size:large;"><strong>Staudinger &#8211; Eckpfeiler des Zivilrechts</strong></p>
<p>in pdf-Format (~ 5 MB). Dieses immerhin knapp 1400 Seiten große Werk umfasst sämtliche Bereiche des BGB und dürfte nicht nur wegen einer guten Struktur und der Suchmöglichkeit ein gutes Nachschlagewerk für Juristen sein. Bedenkt man, dass die gedruckte Variante mind. 49 € kostet, lohnt es sich für jeden.<br />
Die Community selber ist leider noch nicht sonderlich stark frequentiert und zudem scheinbar äußerst langsam. Hier dürfte noch Nachbesserungsbedarf bestehen. Bisher kam ich noch nicht dazu sie weiter auszutesten, werde das aber bei Gelegenheit nachholen. Interessant klingt eine fachspeziefische Community auf jeden Fall.</p>
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